Schröpfen


Schröpfen – traditionelles Ausleitungs- und Regulationsverfahren


Schröpfen ist ein traditionelles naturheilkundliches Verfahren, bei dem mithilfe von Schröpfgläsern ein Unterdruck auf der Haut erzeugt wird. Dadurch werden Haut, Bindegewebe und darunterliegende Strukturen mechanisch stimuliert. Studien zeigen, dass Schröpfen die lokale Durchblutung und Mikrozirkulation erhöhen, fasziale Spannungen beeinflussen und über neurophysiologische Mechanismen eine regulatorische Wirkung auf das Nervensystem haben kann.
Beim trockenen Schröpfen werden Schröpfgläser auf die intakte Haut gesetzt. Der erzeugte Unterdruck fördert die Durchblutung des Gewebes, stimuliert Faszien und Muskulatur und kann die lokale Stoffwechselaktivität im Gewebe anregen.
Beim blutigen Schröpfen wird die Haut nach einer ersten Schröpfphase oberflächlich angeritzt und erneut geschröpft. Dabei tritt eine kleine Menge Blut und Gewebsflüssigkeit aus. In der wissenschaftlichen Literatur wird diskutiert, dass hierbei entzündliche Mediatoren und Stoffwechselprodukte lokal reduziert und regulative Prozesse des Körpers unterstützt werden können.
Schröpfen wird traditionell zur Aktivierung körpereigener Regulationsprozesse und zur Förderung des allgemeinen Wohlbefindens eingesetzt.

Die Anwendung ersetzt keine medizinische Behandlung und erfolgt im Rahmen präventiver Anwendungen. Blutiges Schröpfen führe ich gerne mit einer Empfehlung des Arztes oder Ärztin aus. Hierzu sprich mich gerne an.